Len Sander: The Future Of Lovers

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Schon seit geraumer Zeit gehört Len Sander zum Inventar von Opia: Der sogenannte "Space-Pop" der Zürcher Band läuft immer öfter über unsere Speaker im Store. Nicht auf Dauerrotation, aber oft genug um Eindruck zu hinterlassen. Nicht wenige unserer Kunden fragen uns immer und immer wieder, welche Songs sie denn gerade hören, während sie bei uns im Laden stöbern. Oftmals die Antwort: "Woman On The Run" oder "Colonies" von Len Sanders zweitem Studioalbum "The Future Of Lovers".

Unsere Freude ist gross, denn seit dieser Woche können wir euch die 12" Vinyl und CD anbieten sowie die schicke dazugehörige Publikation mit Song-Lyrics, Fotos und Visuals.

Alle drei Len Sander Goodies sind hier im Online Store und an der Lagerstrasse für euch erhältlich. Zudem haben wir ein Ansichtsexemplar der Publikation im Laden. Nehmt euch etwas Zeit, kommt vorbei und entdeckt die Welt von Len Sander.

Weiter unten findet Ihr das Review zum aktuellen Album von Ueli Bernays für die NZZ und eine Hörprobe. Wenn Ihr mehr Informationen zu Len Sander wollt, schaut doch auf die Website der Band.


Der Sound bestimmt das Sein
(von Ueli Bernays, NZZ)

Len Sander tauchen auf ihrem neuen Album wieder tief in den Elektro-Pop. Und heben an zu musikalischen Höhenflügen.

Tinkturen durchs Gehör, kaum fühlt man sich umwölkt von den poppigen Mixturen von Len Sander, glaubt man sich in eine andere Sphäre versetzt. Wobei man in der angenehmen Anästhesie nicht so leicht sagen könnte, ob man abgetaucht sei unter den Wasserspiegel des kühlen Verstandes oder vielmehr aufgestiegen in bunte Himmel der Bewusstseinserweiterung.

Die Musik von Len Sander, der Zürcher Band um den Produzenten Alessandro Hug und die Sängerin Blanka Inauen, ist allerdings keine Droge. Vielmehr wird der beeindruckende Space-Pop der Zürcher Band von einem ebenso lockeren wie sicheren Flügelschlag getaktet, der die elf Songs des zweiten Studioalbums, "The Future Of Lovers", sicher durch Zeiten und Räume trägt. Das ist vielleicht die bleibende Erfahrung, die dieses Repertoire bietet: Die Songs über Leben und Liebe führen in weite, ausladende Räume, die Zeit pulsiert darin in federnder Perkussion oder im gestanzten Takt; regelmässig zerfliesst sie aber wieder zu funkelndem Ambient. Oder umgekehrt.

Lies das gesamte Review weiter auf nzz.ch


Haben wir dein Interesse geweckt? Höre hier das Album über Spotify:

Claudia DesaxComment